Nel Aerts ‚Haus der Wanderer‘ im Westfälischen Kunstverein, Münster und ‚Der Schlangenbeschwörer‘ in der Kunsthalle Lingen

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Nel Aerts „Haus der Wanderer“ 9. März–12. Mai 2019 Installationsansichten Westfälischer Kunstverein Fotos: Thorsten Arendt Alle Werke courtesy die Künstlerin, Carl Freedman Gallery, Margate, und PLUS-ONE Gallery, Antwerpen.

Innehalten ist eine flüchtige Illusion, manchmal nur sekundenlang. Wir entscheiden schnell ob Sympathie oder nicht, und unsere Blicke sind dabei in ihrer Flüchtigkeit nur unverlässliche Partner. Und doch: wir verlassen uns auf sie für Entscheidungen, deren Tragweite im krassen Missverhältnis zur Zeit steht, die wir dafür aufgewandt haben, sie zu treffen. Wenn wir Menschen kennenlernen, genügen wenige Sekunden, vielleicht sogar noch weniger, für eine Zuordnung in Charakterfächer. Ob uns jemand sympathisch oder unsympathisch ist, ob wir uns vielleicht sogar verlieben können, oder lieber gleich den Raum wechseln: viel Zeit geben wir uns nicht, viel Zeit wird uns nicht gegeben. Unsere Wahl treffen wir instinktiv, und vielleicht ist es ein großes Glück, dass wir uns in diesen Situationen nicht ständig darüber im klaren werden müssen, wie oberflächlich wir sind. Gedanken sind ständig auf Reisen. Ohne Unterlass ziehen sie durch unseren Kopf, begleiten uns durch den Tag und durch die Nacht, sprinten aneinander vorbei oder drehen sich im Kreis, trödeln einen Moment, oder verweilen ganz bewusst an einem Punkt. Selbst an Nichts zu denken, ist ein wilder Ritt.

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Nel Aerts „Haus der Wanderer“ 9. März–12. Mai 2019 Installationsansichten Westfälischer Kunstverein Fotos: Thorsten Arendt Alle Werke courtesy die Künstlerin, Carl Freedman Gallery, Margate, und PLUS-ONE Gallery, Antwerpen.

Für die Betrachtung eines Gemäldes bringen wir einer Studie zufolge durchschnittlich 21 Sekunden auf. In dieser Zeit verbinden sich Blick und Gedanken zu einer Geschichte, an deren Ende ein Urteil stehen wird. Keines über einen Menschen, und damit auch mit einer anderen Tragweite, aber eines, das unsere Meinung für eine ganze Weile prägen wird. Henri Matisse sagt:

„Das Wort Impressionismus kann nicht aufrechterhalten werden für neuere Maler, die den ersten Eindruck vermeiden und ihn fast für trügerisch halten. […] Hinter der Folge von Momenten, die die flüchtige Existenz von Wesen und Dingen bildet und ihnen wechselnde Erscheinungsformen verleiht, kann man einen wahren, wesentlichen Charakter aufsuchen, an den der Künstler sich halten wird, um eine dauerhaftere Interpretation der Wirklichkeit zu geben.“

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Nel Aerts „Haus der Wanderer“ 9. März–12. Mai 2019 Installationsansichten Westfälischer Kunstverein Fotos: Thorsten Arendt Alle Werke courtesy die Künstlerin, Carl Freedman Gallery, Margate, und PLUS-ONE Gallery, Antwerpen.

Da stehen wir nun, im funktionellen White Cube des Westfälischen Kunstvereins, und inmitten der  Ausstellung ‚Haus der Wanderer‘ der belgischen Künstlerin Nel Aerts. An den Wänden um uns herum Gemälde und Zeichnungen, und verteilt über den Raum Hocker, an denen kurze Ketten hängen, an denen kleine Fotoalben (Polaroids, empfindlich, vergänglich…) befestigt sind. Überall aber, und vor allem: Gesichter! Auf den Hockern, in den kleinen Heftchen neben ihnen auf dem Boden, die wohl eher Kurzbiografien zu sein scheinen, und auf den Bildern, mal fröhliche, mal traurige, zweifelnde und verschmitzt dreinschauende Gestalten.

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Nel Aerts „Drink, brush, palet, bottle”, 2017-18 Acryl, Ölmalsticks und Öl auf Leinwand, 170 x 120 cm MW (Privatsammlung)

Ein bunter, verspielt naiver Reigen der Typen und Emotionen, ein skurriles Figurenkabinett wie etwa bei George Condo, verformte Gesichter, Dekonstruktion, wie bei Picasso, Muster, Formen, Flächen wie Collagen bei Matisse, lauter Verweise, und alle in strenger Ordnung, in Reih und Glied, ganz klassisch museal gehängt, eine Porträtgalerie, eine Ahnengalerie, also. Wir treffen auf Charaktere und Kunst, und müssen entscheiden: über wen oder was fällen wir unser Urteil zuerst? Wie lange geben wir ihnen Zeit, wann treibt es uns weiter, was bleibt hängen, welchen Eindruck nehmen wir mit, welche Geschichte, welche Geschichten werden wir über sie erzählen?

Nel Aerts’ Griff in die Kunstgeschichte wie in die Tiefenpsychologie zu un- oder unterbewussten Entscheidungen ist so clever wie entwaffnend.

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Nel Aerts „La Grande Dame“, 2018 Acryl, Ölmalsticks, Pailletten, Glitzer, Lack, Kleber auf Holz, 83 x 65 cm Privatsammlung

Wir sind die Reisenden, die Wanderer in diesen Räumen ebenso, wie es die Darstellungen, die Dargestellten sind. Wir müssen uns eben für die Reise gar nicht von der Stelle bewegen, wir müssen nur unserem Blick folgen, und dem Blick der Figuren, die auf uns zurückblicken, oder knapp an uns vorbei, oder uns provokant den Rücken zudrehen. Wer weiss, welches Urteil sie über uns fällen. Ist das ein gönnerhaftes Lächeln oder echte Sympathie, ist die Traurigkeit ein Spiegel unserer Befindlichkeit, oder steckt das Leid in der Figur? Weicht der Blick aus Scham aus oder aus Frustration? Über uns? Über was?  Und natürlich stellt sich da die Frage: sind das vielleicht alles Selbstporträts? Die Künstlerin als Abbild, inklusive Verweis auf das Abbild der (einer) Künstlerin in der Kunst? Und sind das dann also alles gespiegelte Befindlichkeiten? Es wird schnell verführerisch, über die Charaktere nachzudenken, ihnen Geschichten, Launen, Stimmungen zuzuschreiben, und sie in ihrem Ausdruck vielleicht sogar einer bestimmten Zeit, einer Epoche zuzuordnen, oder Personen zuzuschreiben. 

Auf dem Ausstellungsplakat sehen wir einen schlaftrunkenen Mann, auf der Bettkante sitzend, die Augen noch geschlossen, der Mund eine Grimasse der Unbill, die dieser Moment zwischen Traum und Realität ist, über ihm ein Plakat zur Ausstellung ‚Matisse in Morocco‘, die 1990 im MoMa stattfand, und viele Werke des Künstlers erstmals in den USA präsentierte.

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Nel Aerts „Haus der Wanderer“, 2019 Collage, Filzstift und Fotografie auf Papier in Aluminiumrahmen, 32 x 25 cm

Alles ist auf der Reise: unsere Blicke, unsere Gedanken, jeder Bezug den wir herstellen, jede Meinung die wir uns bilden. Nel Aerts erschafft Bilder in Bildern in Bildern, und Geschichten in Geschichten in Geschichten. Sie verwebt Gedankenebenen und das, was wir für Realität halten mögen, zu einer Erzählung über den schon beschriebenen ständigen Aufbruch. Matisse reist nach Marokko, seine Werke, die hier entstehen, reisen durch die ganze Welt, treffen sich im MoMa, treffen auf erste Blicke, werden Plakate, hängen über Betten, werden Motiv in einem Foto, zu einer Geschichte über Kunst und Kunstrezeption und schließlich reiht sich die Abbildung in der Abbildung, ergänzt um den Titel der Ausstellung in Münster, hier unter all die Porträts, Verweise und die Wanderer.

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Nel Aerts „Haus der Wanderer“ 9. März–12. Mai 2019 Installationsansichten Westfälischer Kunstverein Fotos: Thorsten Arendt Alle Werke courtesy die Künstlerin, Carl Freedman Gallery, Margate, und PLUS-ONE Gallery, Antwerpen.

Nel Aerts sagt, die Entscheidung, wie sie den Raum des Westfälischen Kunstvereins zum Ausstellungsraum ihrer Werke machen wollte, sei ihr sehr leicht gefallen. Im Ergebnis liegt in dieser Leichtigkeit dann aber eben doch eine tiefergehende Beschäftigung mit Sehgewohnheiten, die wir uns im Bezug auf Orte wie diesen angewöhnt haben. So, wie die Bilder reihum und klassisch akkurat die weissen Wände bespielen, spielen sie auch mit den Erwartungen an Inszenierungen von Kunst. Selbst das Streifenmuster im Kabinett mit den Zeichnungen ist so ordentlich, das man sich eher durch ein Museum wandeln sieht, inklusive der Möglichkeit, sich auf den bequemen, stoffbezogenen Bänken für einige Momente der Kontemplation niederzulassen. Und natürlich weiß Nel Aerts über die Unterschiede zwischen Museum und Kunstverein, aber dieser spezielle Raum ist architektonische eben auch Teil eines Museumsbaus, und so färbt etwas von dessen beständiger Inszenierung der Porträts Alter Meister auf die Inszenierung ihrer Porträts in diesem Raum ab, der doch vor allem von Unbeständigkeit lebt. Raum und Person, Betrachter, Motiv, Künstlerin, Inszenierung, Erwartung, Emotion, Bewegung und Zeit: das alles sind Begriffe aus meinen Erfahrung hier, nun diesem Raum und mit den Bildwelten von Nel Aerts.

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Nel Aerts ‚Der Schlangenbeschwörer‘ 10. März bis 12. Mai 2019 Installationsansicht Kunsthalle Lingen Foto: Peter Lütje Alle Werke courtesy die Künstlerin, Carl Freedman Gallery, Margate, und PLUS-ONE Gallery, Antwerpen.

Nel Aerts belässt es aber nicht bei diesem einen Blick auf ihren Blick und die Blicke in ihrem Blick. Sie belässt es nicht beim Spiel mit Ebenen und Räumen, mit Geschichten und Erwartungen an diesem Ort. 

In der Kooperation mit der Kunsthalle Lingen bietet sich der Künstlerin eine einmalig zu nennende Chance, ihre Erzählweise auf allen Ebenen auszuleben. Nicht nur in der räumlichen Dimension, sondern auch in der biografischen Ausdehnung, einer Verschmelzung von Horizontale und Vertikale, bildet sich so ein Œuvre ab, das von den frühesten Arbeiten aus 2009 bis in die Gegenwart reicht. Die Kunsthalle ist ein ehemaliges Industriegebäude, dessen Stahlskelett klar erkennbar in die Höhe ragt. Gekrönt von mehreren Glasdächern und flankiert von übermannsgroßen Gitterfenstern, erscheint der lichte, hohe, helle Ort zunächst wie ein Gegenentwurf zu den Anforderungen an die Präsentation von Kunst. Nel Aerts hat sich dieser Herausforderung in mehrfacher Hinsicht angenommen. Zunächst, und ganz so offensiv wie augenscheinlich, ist da die eingebaute Tribüne zwischen tragender und eingebauter Ausstellungswand.

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Nel Aerts ‚Der Schlangenbeschwörer‘ 10. März bis 12. Mai 2019 Installationsansicht Kunsthalle Lingen Foto: Peter Lütje Alle Werke courtesy die Künstlerin, Carl Freedman Gallery, Margate, und PLUS-ONE Gallery, Antwerpen.

Mit ihr zieht Aerts quasi eine zweite Ebene in den Raum ein, erschafft somit auch eine zweite Ebene der Möglichkeiten, den Raum wahrzunehmen. Steht man am Fuß der Rampe, die auf die Tribüne führt, blickt man auf die Dutzenden von Holzbeinen, die den Einbau tragen und seine Konstruktion so offenlegen, wie die Architektur der Halle ihre selbst. Steht man darauf, auf weichem, blauen Teppich, wird er zur Selbstverständlichkeit aus Annehmlichkeit und Aneignung. An den Wänden auf dieser Ebene erinnern übergroße Wanddrucke an die kleinformatigen Vorbilder, wie sie etwa in Münster hängen, und beziehen sich doch ganz explizit auf den Raum hier und auf seine Notwendigkeiten. Indem Aerts auf diesen Drucken noch weitere Arbeiten aus den vergangenen Jahren präsentiert, verwandelt sie diese Ebene der Darstellung nicht nur zu einem Teil der Architektur, sonder auch und vor allem zu einem zeitlichen Bezugssystem, indem Entwicklungslinien wie Haltepunkte ebenso erkennbar sind, wie Referenzen und Abhängigkeiten.

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Nel Aerts ‚Der Schlangenbeschwörer‘ 10. März bis 12. Mai 2019 Installationsansicht Kunsthalle Lingen Foto: Peter Lütje Alle Werke courtesy die Künstlerin, Carl Freedman Gallery, Margate, und PLUS-ONE Gallery, Antwerpen.

Die Ausstellung in Lingen trägt den Titel ‚Der Schlangenbeschwörer‘, der sich auf eine extra für den Raum – genauer gesagt eines der großen Fenster – geschaffene Textilarbeit gleichen Titels bezieht. Neben ihr, im Nachbarfenster, quasi im architektonischen Partner, hängt allerdings auch noch ‚Frau Schlangenbeschwörer‘. Aerts beschwört nicht nur eine Auseinandersetzung mit Rollen und Rollenklischees herauf, sondern auch die Kräfte, die es braucht, um den Raum und seine Bedingungen, äussere wie innere, gleichsam magisch zu bändigen. Sie verweist auf die Notwendigkeit von Bezugssystemen, die sich aus aktiver wie passiver Erfahrung entwickelt haben, und darauf, dass in der Überwindung von überkommenen und veralteten Koordinatensystemen zur Definition der eigenen Rolle, des ‚Ich‘, und in der ständigen Konfrontation der Umgebung mit allen Möglichkeiten des ‚Du‘ (oder ‚Sie, je nachdem wie nahe man sich steht…), die Chance liegt, ganz neue und ungewohnte Einblicke und Ausblicke zu erfahren.

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Nel Aerts ‚Der Schlangenbeschwörer‘ 10. März bis 12. Mai 2019 Installationsansicht Kunsthalle Lingen Foto: Peter Lütje Alle Werke courtesy die Künstlerin, Carl Freedman Gallery, Margate, und PLUS-ONE Gallery, Antwerpen.

In den hölzernen Einbauten, die als Tunnel zusätzliche Räume gestalten, präsentiert Nel Aerts mit feinen Zeichnungen einerseits und mit der so wunderbar tiefgründig verspielten Fotocollageserie ‚Doppelgänger‘ – über die Möglichkeiten, das Selbstbild, den eigenen Körper zu inszenieren, zu verändern – andererseits, neue wie ältere Arbeiten, die hier architektonisch als Einschübe, als Unterbrechung der Rundumsicht, als Möglichkeit der Fokussierung inszeniert sind. 

Und unter der Tribüne, etwas versteckt und fast schüchtern im Vergleich zu aller Farbigkeit und Größe hier, gibt es noch ältere Videoarbeiten zu entdecken. Auch in ihnen thematisiert die Künstlerin den Körper (ihren Körper) und die Regeln, denen er unterworfen ist, von Ausweglosigkeit bis Freude, zwischen selbstbeigebrachter Niederlage und inszeniertem Ritual.

In einer Ecke, verborgen vor hastigen Blicken, zwischen zwei Wänden, hängt hier in Lingen mein Lieblingsgemälde von Nel Aerts: ‚The Pink Studio‘ von 2017. In diesem Gemälde schließt sich, so mein Eindruck, der Kreis zwischen den Räumen in Münster und in Lingen, und Erzählstränge treffen aufeinander, die die Künstlerin einerseits explizit für die Ausstellungen, andererseits aber schon über ihre Werkgeschichte seit über zehn Jahren, ausgelegt hat. Das Porträt einer schwarzen Künstlerin in einem Atelier vor einer Staffelei, mit einem – vermutlich – noch unfertigen Gemälde, in einem pinken Atelier mit einem großformatigen Bild an der linken Wand, erfüllt alle kunsthistorischen Aspekte einer erkennbaren Reminiszenz an Selbstbildnisse und Inszenierung, und ist doch in vielerlei Hinsicht, im Inneren, und hier, an diesem Ort, auch im Äußeren, ein offensichtlicher Bruch damit.

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Nel Aerts ‚Der Schlangenbeschwörer‘ 10. März bis 12. Mai 2019 Installationsansicht Kunsthalle Lingen Foto: Kai Eric Schwichtenberg Alle Werke courtesy die Künstlerin, Carl Freedman Gallery, Margate, und PLUS-ONE Gallery, Antwerpen.

Die dargestellte Künstlerin müsste Nel Aerts sein, das kleine Motive auf der Staffelei, das große an der Wand, verweisen darauf. Nur ihre Hautfarbe und ihre Haarfarbe wollen nicht passen. Nel Aerts reflektiert also nicht sich selbst, sondern eine Situation, das Abbild einer Möglichkeit. Im Titel verweist sie darauf, indem sie eben nicht auf den offensichtlichen Unterschied zwischen Malerin und Motiv eingeht, sondern provokant ironisch auf die Arbeit im Raum als solche hinweist, die dann auch noch in einer dem Inhalt übergeordneten Ebene, im Raum hier vor Ort in eine Ecke, flankiert durch eingebaut Wände, präsentiert wird.

Nel Aerts Arbeiten, seien sie Malerei, Zeichnung, Fotografie, Collage, Skulptur oder Video, sind Ausdruck menschlicher Intuition und einer Gefühls- und Gedankenwelt, die sich an Erfahrungen und Vorbildern geschult hat, ohne dass sie diesen je hörig würde. Ihre Werke erlauben den direkten, ganz unvermittelten und unverbauten Blick auf Emotionen, und tragen doch so zahlreich wie erfahrenswert Symbole und Zeichen in sich, die einen länger an sie fesseln. Es lohnt sich, den Aufbruch hinauszuzögern und sich ihrer Magie hinzugeben.

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Nel Aerts „Frau Schlangenbeschwörer visits the Westfälischer Kunstverein (Two Buckets and a Head)“, 2019 Videoprojektion, 4 min. Filmstill

Abends, nach Einbruch der Dunkelheit, lässt sich die Magie übrigens auch auf der Scheibe am Westfälischen Kunstverein erleben. Dann zeigt ein Video dort ‚Frau Schlangenbeschwörer visits the Westfälischer Kunstverein (Two Buckets and a Head)‘, eine Performance, die keine Spuren hinterlassen hat, und doch die Kraft hat, zwei Orte und Erzählungen zu verbinden.

Nel Aerts ‚Haus der Wanderer‘, im Westfälischen Kunstverein, Münster, bis zum 12. Mai 2019

Nel Aerts ‚Der Schlangenbeschwörer‘, in der Kunsthalle Lingen, bis zum 12. Mai 2019

Kuratorinnenführungen in Münster, mit Kristina Scepanski:
Samstag, 30. März um 12 Uhr 

(gemeinsam mit Meike Behm, Direktorin Kunsthalle Lingen)

Rundgang durch die Ausstellung in Lingen mit den Direktorinnen Meike Behm (Kunsthalle Lingen) und Kristina Scepanski zur BARDO (Bar am Donnerstag) mit Getränken und Imbiss:

Donnerstag, 4. April um 18:30 Uhr

 

Für Yuri.