‚Fotografinnen an der Front – Von Lee Miller bis Anja Niedringhaus‘, im Museum Kunstpalast, Düsseldorf

Dieser Blick. Kälte und Traurigkeit in einem Gesicht, Emotionen, die sich zu einer Maske verbünden. Ganz undurchdringlich, tiefe schwarze Augen, die eine Warnung aussprechen, während der Mund geschlossen bleibt, weil es vielleicht auch keine Worte gibt, die jenseits des Körpers über das Leid sprechen könnten das sie, die junge Frau – wie alt mag sie sein? – erlebt.

Sie ist Kämpferin und sie ist Mutter. Und auch das, beides zugleich, steht ihr ins Gesicht geschrieben. Sie sorgt sich um ihr Kind und sie sorgt sich um ihre Heimat, und sie hat sich entschieden, Kind und Heimat mit Gewalt zu verteidigen.

Christine Spengler fotografiert die junge Kämpferin der Volksfront Polisario in der Westsahara 1976. Und sie erfährt sogar ihren Namen: Nouenna. Sie ist nicht mehr anonym und wird es nie mehr sein.

spengler_karneva_OOlEe
Christine Spengler Karneval in Belfast, Nordirland, 1972 Silbergelatineabzug 75 x 110 cm © Christine Spengler, Paris

Spengler ist eine von acht Fotografinnen, deren Arbeiten in Kriegs- und Krisengebieten die Ausstellung ‚Fotografinnen an der Front – Von Lee Miller bis Anja Niedringhaus‘ in den Mittelpunkt auch einer Beschäftigung mit den Themen Distanz und Nähe rückt. 

Wie sehr dabei Nähe und Distanz nicht nur Entscheidungen für den Standpunkt und den Blickwinkel der Fotografinnen sind, sondern auch eine zeitliche Komponente, zeigt der chronologische Umfang der gezeigten Werke von den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bis in unsere Gegenwart. Etwa 140 Fotografien aus über 80 Jahren Menschheitsgeschichte dokumentieren die dauerhafte Allgegenwart von Gewalt und Leid, Krieg und Zerstörung, und sie dokumentieren die Rolle des Menschen als Triebfeder und Leidtragender in diesen Zusammenhängen.

In seinem Vorwort zum Ausstellungskatalog schreibt Felix Krämer, Generaldirektor Kunstpalast: ‚Die Ausstellung schafft den Rahmen, um sich mit Aufnahmen von Krieg, Leid und Tod auseinanderzusetzen. In den Mittelpunkt der Schau rücken Fotos, die ursprünglich für Zeitungen oder Magazine entstanden sind. Die Museale Präsentation ist das ideale Umfeld für eine konzentrierte Rezeption dieser für den schnelllebigen Konsum der Massenmedien produzierten Bilder.’

IMG_1576
Ausstellungsansicht ‚Fotografinnen an der Front – Von Lee Miller bis Anja Niedringhaus‘

Schon die Ausstellungsarchitektur bereitet einen auf die besondere Last vor, die die Fotografien tragen. Ein Raum im Raum erwartet den Besucher, eine Inszenierung, die Abstand hält von den Wänden des Museums, von der gewohnten Fläche. Der Saal ist schwarz gestrichen, nur ein sanftes Licht fällt auf die Ausstellung, die von Außen zunächst nur eine dunkle Holzwand, ein offensichtliches Provisorium, ist. Mit dem Licht öffnet sich der schmale Zugang in die Kabinette der Ausstellung, anthrazitfarbene Wände verstärken die Kontraste, und in dieser gefühlten Abgeschiedenheit auch die Sensibilität. 

Im Titel beginnt die Geschichte, die erzählt wird, vermeintlich mit Lee Miller. Das allerdings ist nicht korrekt, und ich möchte aus den acht gezeigten Positionen explizit drei hier in der Gesamtschau etwas ausführlicher herausgreifen, die die Chronologie, aber auch und vor allem die unterschiedlichen Standpunkte der Fotografinnen, beleuchten. 

taro_republican__vUVgv
Gerda Taro Republikanische Milizionärin bei der Ausbildung am Strand bei Barcelona, Spanien, August 1936 Inkjetd Druck 18,423,5 x 17,818,1 cm © International Center of Photography, New York

Und so müsste diese Geschichte eben eigentlich mit Gerda Taro beginnen, die 1937, mit nicht einmal 27 Jahren, bei ihrer Arbeit stirbt. Mit ihrer Kleinbildkamera ist sie an der Front des Spanischen Bürgerkriegs Zeugin von Kämpfen und Gräueln. Wie ihr Partner, der Fotojournalist André Friedmann, sympathisiert sie mit den republikanischen Truppen gegen den Faschismus und General Franco. Sie begleitet die Soldaten über ihre Rekrutierung und Ausbildung bis an die Front, ist bei den Waisen, Hinterbliebenen, den Vertriebenen und Flüchtlingen. Und nach den grausamen Luftangriffen auf Valencia ist sie auch in den Leichenhallen, um die Opfer zu fotografieren. Taros Bilder des Krieges sind stark durch die eigene Biografie geprägt. Als Kind jüdischer Auswanderer wächst Gerta Pohorylle in Stuttgart und Leipzig auf, ist früh politisch aktiv, und erlebt so auch früh die Repressalien der Nationalsozialisten, vor deren System sie schon kurz nach der Machtergreifung flieht.

taro_refugees_ma_edGx9
Gerda Taro Flüchtlinge aus Málaga in Almería, Spanien, Februar 1937 Inkjetd Druck 15,9 x 22,9 cm © International Center of Photography, New York

In Paris findet sie nicht nur Anschluss an Gleichgesinnte, sondern unter ihnen auch ihre Liebe, André Friedmann, der ihr Grundlagen der Kameratechnik beibringt und eine Festanstellung bei Alliance Photo vermittelt. Ab 1936 machen sich Pohorylle und Friedmann unter den Namen Gerda Taro und Robert Capa auf, Pioniere der Kriegsfotografie zu werden, und mit ihren Bildern bald ikonographische Dokumente der Zeitgeschichte zu schaffen. Beide sind immer mittendrin, in höchster Gefahr für Leib und Leben, aber vor allem mit dem Gefühl, dass sie nur so der Sache, die auch ihre Sache ist, nützlich sein werden. Taro fängt den Enthusiasmus und den Patriotismus der jungen Spanierinnen ein, die sich auf machen, kämpfen zu lernen, und denen niemand beibringen wird, was sterben bedeutet. Das Leid der Flüchtlinge, das sie im Februar 1937 in Almería dokumentiert, wirkt schließlich wie der Auftakt zu einer ernsthaften Beschäftigung mit dem Grauen, das Krieg ist, und das jenseits aller eigenen Standpunkte, allen Verständnisses und aller Sympathie für eine Seite, in die Haut und in die Augen der Menschen eingebrannt scheint. In ihren Blicken liegen die Verzweiflung und Verständnislosigkeit. Hoffnung findet sich hier nicht. Im Mai fotografiert Taro aus der Nähe, ohne Zweifel und mit aller Direktheit, die Toten im Leichenschauhaus von Valencia, und ihre lebenden, zweifelnd und ängstlich wartenden Angehörigen davor. Nur einige Wochen später stirbt Gerda Taro, ihre Nachrufe sind willkommene Propaganda, und doch gerät sie bald in Vergessenheit, verborgen hinter dem Namen des Mannes an ihrer Seite.

miller_buergerme_oGQL5
Lee Miller Die Tochter des Bürgermeisters (Regina Lisso); Rathaus, Leipzig, Deutschland, 1945 Silbergelatineabzug 39 x 29,4 cm © Lee Miller Archives

Die Jahre vergehen, kaum eines ohne Krieg. Lee Miller dokumentiert für die Modezeitschrift Vogue den Vormarsch der Alliierten in Europa ab Mitte 1944, und vor allem die Gesichter der deutschen Täter, tot oder lebendig. Sie zeigt alle Antipathie für sie, seien sie Soldaten oder Zivilisten, ihre Abneigung, vielleicht auch Hass, kennt keine Schattierung.

leroy_sanitc_ter_V3jE
Catherine Leroy US-Marinesanitäter Vernon Wike neben einem sterbenden US-Marine während der Schlacht um Hügel 881 bei Khe Sanh; Südvietnam, April-Mai 1967 Inkjetd Druck auf Barytpapier 40 x 50 cm © Dotation Catherine Leroy

Catherine Leroy begibt sich ab 1967 in aller Direktheit in die Gefahren der Fronten des Vietnamkrieges. Mit den Soldaten und für die Soldaten ist sie Zeugin eines zermürbenden, schier ausweglos erscheinenden Krieges. Und sie ist mit ihrer Kamera das dokumentierende Auge von Leid unter Soldaten wie Zivilisten. 

demulder_massake_l5GE
Françoise Demulder Das Massaker von Karantina, Beirut, Libanon, 1976 Pigmentdruck auf Barytpapier 29,7 x 42 cm © Succession Françoise Demulder / Roger-Viollet

Françoise Demulder ist mit ihrer Kamera und mit ihrem Blick bei den Menschen, die dem Kriegssturm um sie herum schutzlos und hilflos ausgeliefert sind. In Vietnam, Kambodscha, im Libanon und später in Angola, begleitet sie den Schrecken des Alltags und dokumentiert dabei auch die Komplexität der Konflikte als Gegenentwurf zu den häufig kommunizierten ‚einfachen Wahrheiten. 

Mit Susan Meiselas kommt ganz unvermittelt die Farbe in die Fotografie. Meiselas dokumentiert 1978/79 die Revolution in Nicaragua nicht nur als Krieg, sondern eben auch als Teil der Gesellschaft, in der Farbe auf so vielfältige Weise präsent ist. Gegen alle Kritik an ihrer Herangehensweise sagt sie:

‚Es ist sehr schwierig […] Schönheit in Farbe entgegenzuwirken. Mir schien, dass im Falle Nicaraguas, für die Art und Weise, wie sie sich ausdrückten, ob im Anstrich der Häuser oder ihrer Kleidung […], sich Farbe irgendwie richtig anfühlte.‘ (Katalog, S. 148)

meiselas_alle_re_AQtux
Susan Meiselas Alle Reisenden werden durchsucht; Ciudad Sandino, Nicaragua, 1978 Inkjetd Druck 50 x 70 cm © Susan Meiselas/Magnum Photos

Tatsächlich löst sich in der Farbe auch die Distanz zu den abgebildeten Menschen wie Räumen. Natur und Zivilisation rücken in eine nachvollziehbare Nähe, in den Bewegungen liegt eine Dynamik, die weit über das Dokumentarische hinausgeht. Eher wie Filmstills scheinen die Fotografien angehaltene Zeit unserer Gegenwart, oder jedenfalls einer vorstellbaren Zeit, in der der Himmel blau und das Gras grün ist, in der Schweiß, Dreck und Blut glänzen. Auf einer Anhöhe nahe Managua, der Blick geht in die Ferne, zum See und zu den Bergen am Horizont, liegt der Rest eines menschlichen Körpers. Was geblieben ist, ist der aufgeblähte Unterleib in einer Jeans, daneben ein abgetrennter Arm. Aus der Hüfte ragt die Wirbelsäule, alles Fleisch, die Rippen, der Schädel, alles, verwest und feinsäuberlich abgenagt. Dieser Tote hat kein Gesicht mehr, keinen Namen. Er wurde hier von den Nationalgarden nach seiner Hinrichtung zurückgelassen, und wird im Foto zu einem grauenhaften Blickfang für die Augen, die vielleicht nur die Schönheit der umgebenden Natur erfassen wollen.

meiselas_tanzmas_X5uJE
Susan Meiselas Die traditionelle Tanzmaske der Indios aus Monimbó wurde im Kampf gegen das Somoza-Regime von den Rebellen genutzt, um ihre Identität zu verbergen; Nicaragua, 1978 Inkjetd Druck 70 x 50 cm © Susan Meiselas/Magnum Photos

Susan Meiselas kehrt immer wieder an die Orte und zu den Menschen zurück, deren Leben und Leiden sie dokumentiert hat. Ihre Arbeiten sind Langzeitprojekte eben auch, weil sie wissen will, wie sich der Krieg und wie sich die gesellschaftlichen Verwerfungen auf die Menschen auswirken, wenn sich die Situation – vielleicht eben nur scheinbar – beruhigt hat. In ihrer Serie ‚Reframing History‘, deren Zustandekommen hier in der Ausstellung in einer Videodokumentation gezeigt wird, kehrt sie 2004 an die Orte in Nicaragua zurück, an denen sie so viele Jahre zuvor den Krieg fotografiert hat. Die Bilder von damals stellt sie vergrößert und halbdurchlässig in die Landschaft, reinszeniert im Kontrast von Gegenwart und Vergangenheit die Geschichte eines Motives und fordert so zur Erinnerung auf. 

cole_massengrab_1dvN1
Carolyn Cole Dutzende Leichen werden in einem Massengrab am Rande von Monrovia beigesetzt; Monrovia, Liberia, August 2003 Pigmentdruck auf Barytpapier 30,2 x 45,4 cm © Carolyn Cole, Los Angeles

Carolyn Coles Bildsprache rückt den menschlichen Körper und vor allem das Gesicht in den Vordergrund. Ihre Fotografien wirken unglaublich intim und sensibel, und doch liegt gerade darin vielleicht die Herausforderung. Man darf sich nicht ablenken lassen von dem, was man sieht. Die entscheidende Information liegt dahinter verborgen. Sie erst erzählt von allem Leid, sie erst lässt den Tod in geschlossenen Augen erkennen.

Und schließlich:

niedringhaus_ame_1djTA
Anja Niedringhaus Amerikanische Marineinfanteristen führen eine Razzia im Haus eines irakischen Abgeordneten im Stadtteil Abu Ghraib durch; Bagdad, Irak, November 2004 Pigmentdruck auf Barytpapier 29,7 x 42 cm Kunstpalast © picture alliance / AP Images

2017 haben die Freunde des Museum Kunstpalast 74 Aufnahmen von Anja Niedringhaus für die Sammlung angekauft. Eine Auswahl von ihnen führt die Ausstellung und das Thema hier in die Gegenwart. Sie dokumentieren Konflikte im Irak, in Afghanistan, in Israel, Palästina und in Libyen, und damit das Grauen in Ländern, die bis heute nicht zur Ruhe gekommen sind. Anja Niedringhaus dokumentiert nicht Verantwortung, sondern Konsequenz. Ihr Blick folgt den Waffen wie den Zivilisten, sieht Mütter und Kinder inmitten zerstörter Städte und beim Versuch, so etwas wie Normalität zu leben. Und er sieht die erschöpften, ausgezehrten, die verwundeten und leidenden Soldaten, mit denen sie als ‚embedded journalist‘ direkt an die Front vorrückt.

niedringhaus_afg_JetLV
Anja Niedringhaus Afghanische Männer auf einem Motorrad überholen kanadische Soldaten auf einer Patrouille im Bezirk Panjwayi; Salavat, Afghanistan, September 2010 Pigmentdruck auf Barytpapier 29,7 x 42 cm Kunstpalast, Düsseldorf © picture alliance / AP Images

Sie folgt ihrem Rhythmus, ihren Bewegungen, ihrer Geschwindigkeit und unterwirft sich ihren Regeln der Berichterstattung, ihre Waffen sind ihr Schutz und doch auch die Gefahr. 2010 wird sie bei einem Angriff auf kanadische Truppen in Afghanistan von Granatsplittern schwer verletzt, wird ausgeflogen, und kehrt doch kurze Zeit später ins Land zurück. Sie sagt: ‚Wenn ich es nicht fotografiere, wird es nicht bekannt!‘ Sie will und muss zeigen, was der Krieg mit den Menschen macht, mit jenen, die ihn führen, und mit jenen, die ihm hilflos und schutzlos ausgeliefert sind. In ihren Bildern spürt man die Sympathie für Menschen und den Glauben an eine hellere Seite, an die Möglichkeit Aggression zu überwinden und in einen Dialog einzutreten. Anja Niedringhaus erkennt und schätzt die Gastfreundschaft und Offenheit der Menschen vor allem in Afghanistan, wohin sie immer wieder zurückkehrt.

2014 besucht sie das Land, um über die bevorstehenden Wahlen zu berichten. Sie begleitet mit einer Kollegin die Verteilung der Wahlurnen in den ländlichen Regionen. Am 4. April 2014 wird sie von einem Polizisten, der sie hätte beschützen sollen, aus nächster Nähe beschossen und stirbt noch vor Ort.

Gerda Taro und Anja Niedringhaus, Anfang und Ende, Leben und Tod. Die Ausstellung ‚Fotografinnen an der Front‘ inszeniert nicht das Leben der Fotografinnen selbst. Im Mittelpunkt steht der Blick auf eine anscheinende Ausweglosigkeit menschlichen Lebens. Im Mittelpunkt steht die Herausforderung des Sich-dazu-Verhaltens jenseits eigener Verantwortung. Und das gilt für die Fotografinnen ebenso, wie für uns als Besucher. Menschen sterben in Kriegen und Menschen versuchen zu überleben. Sie sind Täter und Opfer, Beteiligte und Unbeteiligte, Soldaten und Zivilisten, Erwachsene und Kinder. Sie sind Mütter und Väter, Großeltern, Familie. Auch ihre Augen sehen das Leid, ihre Ohren hören und ihre Nasen riechen den Tod. Ihre Hände berühren die Leichen, ihre Tränen fallen auf den ausgezehrten Boden einer zerschunden Landschaft. Für mich ist all das eine weit entfernte Erzählung, zeitlich und räumlich. Ich kann all das Leid nicht nachvollziehen, und ich gehöre damit vermutlich zu einer Mehrheit von Menschen hier, die mit allem gebotenen Respekt und mit Dankbarkeit dafür in diese großartige, berührende Ausstellung gehen sollte. Sicher wäre eine Welt besser, in der es keine Kriegsfotografie gäbe, egal ob von Männern oder von Frauen. Aber weil dies kein Wunschkonzert ist, und weil es nicht weiterbringt, dem Grauen der Kriege mit unrealistischen Wünschen zu begegnen, ist es um so wichtiger, diese Bilder zu sehen und über ihre Geschichten nachzudenken. Nur mit ihrer Hilfe kann es uns vielleicht gelingen, das Dargestellte zumindest nie als Normalität akzeptieren zu wollen. 

‚Fotografinnen an der Front – Von Lee Miller bis Anja Nideringhaus‘ leistet dazu einen wichtigen Beitrag mit einem einmaligen Blick.

‚Fotografinnen an der Front – Von Lee Miller bis Anja Nideringhaus‘, im Museum Kunstplast, bis zum 10. Juni 

Bei Prestel ist ein Katalog erschienen. Museumsausgabe: 29,80 €, Buchhandelsausgabe: 35,00 €