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Im räumlichen – und ich denke auch inhaltlichen – Zentrum der Ausstellung ‚Gesellschaft zur Wertschätzung des Brutalismus / The Brutalism Appreciation Society‘ im HMKV (Hartware MedienKunstVerein), Dortmund, stehen mehrere Paletten mit sorgsam gestapelten und geschnürten Porenbetonsteinen, denen der Künstler EVOL das Antlitz einer Plattenbausiedlung gegeben hat. 'Blocked Delivery II' heißt die Arbeit, und meinem Eindruck nach erzählt sie gleich mehrere Geschichte, die sich in dieser fantastischen Ausstellung, ausgehend von diesem Werk, immer wieder in dargestellter Kunst und erlebter Architektur manifestieren.

„Blocked Delivery II“, Evol, 2017

Da ist einerseits die dem Brutalismus zugrundeliegende Idee einer zutiefst demokratischen, wahrhaftigen und ethischen Ästhetik der Architektur. 'What you see is what you get', könnte man die Lieferung dieser 'Paletten-Siedlung' betiteln. Hier geht es um die Alltäglichkeit des Wohnraums als Lebensbegleiter. Und desweiteren geht es damit einhergehend auch um die Offenlegung der 'Zutaten'. Diese Gebäude mögen massig und teils auch einschüchternd wirken, aber sie sind ehrliche Häute.

Diese Ehrlichkeit in Gestalt und Wirkung hat Reyner Banham 1955 in einem Aufsatz definiert, in dem er mit Verweis auf Le Corbusiers Begriff des 'béton brut' auch den Begriff Brutalismus etablierte.

Indem mit dieser Definition der Offenheit, Radikalität, Ehrlichkeit und rohen Zurschaustellung von Materialität aber auch ein extrem theoretischer und soziologischer Diskurs über die vermeintlichen Wünsche der Menschen – und damit der Bewohner – stattfindet, unterwirft sich diese Formensprache in einem nächsten Schritt auch in besonderem Maße den Veränderungen des Zeitgeschmacks.

Die Palettensiedlung ist auch ein Ausdruck für die Errungenschaften der Konfektionierung als  Bestandteil einer effiziente Verfügbarmachung. Die industrielle Fertigung einzelner, großer wie kleiner Bauteile aus Beton oder Ziegel, der Guss großer Flächen, der Einsatz von Stahl, erleichtert und beschleunigt auch die Fertigung des Endproduktes, mithin die 'Auslieferung' an den Bewohner als Konsumenten.

Der Notwendigkeit zur Verdichtung des Wohnraums in Städten im Zuge des gesteigerten Wunsches, eben hier leben zu wollen, wurde auch mit dieser Methode sicher Rechnung getragen.

Schließlich dies: aus einer Ecke eines der Palettengebäude sind einige der Steine herausgebrochen und liegen nun am Boden. EVOL scheint mir mit diesem simplen und spielerischen Eingriff in die vermeintlich massive Struktur zweierlei erzählen zu wollen. Die über die Jahre marode gewordene Bausubstanz der Gebäude allein bedroht schon ihre Existenz. Wie bei verdorbener Ware, zeigen sich Auflösungserscheinungen in der Substanz. Und: die einzelnen, herausgelösten Blöcke lösen als Wohnungseinheiten den Eindruck eines seelenlosen Kollektivs auf. Das Individuum, der Mensch hinter der Fassade, wird dabei jedoch nicht klarer sichtbar. Seine Anwesenheit bleibt auf erschreckende Weise immer nur über die Fassadengestaltung sichtbar.

Der Street-Art Künstler EVOL hat die Fassade dieser Arbeit im übrigen mit Spraylack gestaltet, dem 'klassischen' Gestaltungsmittel für Häuserwände, gerade von gesichtslosen Betonmonstern…

 

Videoarbeit „Zagreb Confidential – Imaginary Futures“, Darko Fritz, 2015

Gesellschaft, Vision, Ordnung, Material, Lebensraum, Konsum, Vergänglichkeit:

Mit Blick auf die Werke in der Ausstellung – ausgehend von dem oben beschriebenen – habe ich den Eindruck, dass dies zumindest sieben Begriffe sein können, die sich als zentrale Bezeichnungen für die Themen eignen, die hier künstlerisch bearbeitet werden. Wie die Auswahl der Werke, die ich hier vorstelle, sind sie ganz subjektiv aus meinen Betrachtungen entstanden. Sie lassen sich sicher ergänzen, zumindest aber wird deutlich, dass sie sich ständig überschneiden. Dass der Begriff 'Gesellschaft' dabei fast immer vorkommt, scheint mir nicht zuletzt die Aktualität, Notwendigkeit und Brisanz zu bestätigen, die in einer Auseinandersetzung mit Lebensraum und Wandel desselben liegt.

Gesellschaft, Vision, Lebensraum

„ANARCHITEKTON“, Jordi Colomer, 2002-2004

Mit dem Video ‚ANARCHITEKTON‘ lenkt der Künstler Jodie Colomer einerseits den Blick auf die Rolle des Individuums als Antrieb und Rad im Getriebe der Gesellschaft, und andererseits auf die Ursprünge architektonischer Visionen. Wenn der ‚Demonstrant’ im Video sein Pappmodell eines Gebäudes durch die Straßen von Barcelona, Bukarest, Brasilia und Osaka trägt, dann vielleicht als anarchische Aktion zur notwendigen Rückeroberung der anonymisierenden Brachialität durch das Individuum, als klaren Protest also. Oder aber, diese bewusste Inszenierung des Modells in der Umgebung seiner Umsetzung ist eine Offenbarung der Möglichkeiten. Wie Malewitsch mit seinen ‚Architektonen‘ die Möglichkeiten von Architektur – auch als Gefühlsanreger – auslotete, so sind die Pappmodelle vielleicht Trigger für eine notwendige Diskussion über die Gestaltung von Lebensraum im Allgemeinen, speziell aber in Städten. Je nach Blickwinkel ergeben sich so eventuell die Fragen, die das Modell als Plakat stellen kann: Wollen wir so leben? Wie wollen wir leben? Architektur muss sich diese Fragen also nicht nur im Planungsstadium stellen, sondern ganz offensichtlich ist eine ständige Diskussion notwendig. Mit dem Pappmodell, das zunächst ja keine eigene Meinung propagiert, macht Colomer diese Notwendigkeit deutlich.

Material, Lebensraum, Ordnung, Vergänglichkeit

Videoarbeit „Minimal Vandalism

Der spanische Skater Kilian Martin hat mit seiner Kunstfertigkeit im Umgang mit dem Skateboard schon die unterschiedlichsten Bühnen und Räume erobert. Der Stadtraum und damit die Elemente, aus denen dieser gemacht ist, gehört zum natürlichen Habitat des Skaters. Im Umgang mit Stahl, Beton, Holz usw. ist er ein Eroberer städtischer Architektur einerseits, andererseits aber auch aktiver Teilhaber an ihrer Veränderung und Verformung. Und damit ist er ganz automatisch auch immer wieder dem Unverständnis einer Gesellschaft ausgesetzt, die eher die rohen Kräfte der Zerstörung als die Kreativität des Sportes sieht. Kay Walkowiak überträgt die Diskussion über Konventionen, die im städtischen Raum und im Umgang mit seinen ‚Ressourcen‘ gelten, in den White Cube, macht Elemente der Stadt und der Straße zu Ausstellungsstücken und im Zusammenspiel von allem den Raum zum Parcours für die Kunst von Kilian Martin. ‚Minimal Vandalism‘ ist der humorvoll ironische Titel eines Videos, das die Kunst der Bewegung und Veränderung von Menschen und Räumen feiert und, wie mir scheint, eine Öffnung der Räume (Außenräume, Innenräume, Gedankenräume) propagiert.

Gesellschaft, Vision, Material

Skulptur aus der Serie „Luftschachtstudien I -IV“, Philip Topolovac, 2012

Wie wäre es eigentlich, wenn die Städte und Gebäude, die wir sehen, in denen wir leben, die wir lieben oder hassen, die wir nutzen oder meiden, wie ein wuchernder Organismus, einem Pilz  gleich, ein weiteres, verborgenes Leben führen? Oder anders: ist es nicht sogar so?

In vielen Großstädten – Philip Topolovac hat sich für seine Arbeit ‚Luftschächte der Prager Metro‘ eben jene zum Beispiel genommen – ragen diese Luftschächte der Untergrundbahnen in unterschiedlichster Gestalt in die sichtbare Stadtlandschaft. Topolovac hat sie im Duktus des Archivars und Stile einer Becher’schen Typologie fotografiert, in ihnen die augenscheinliche Offenlegung eines archäologisch relevanten Fundes gesehen, und sich an die Ausgrabungen gemacht. Was dabei zum Vorschein kam, verdeutlichen die ‚Luftschachtstudien I – IV‘, die, freigelegten Skeletten gleich, die vorstellbare Welt unter unseren Füßen offenbaren. Gibt es im oberen – also auch oberirdischen – Bereich noch den offensichtlichen Bezug zur fotografierbaren Realität, wuchert Untertage die Utopie einer brachialen wie faszinierenden Untergrundarchitektur, eine Spekulation über die Möglichkeiten, die sich fest in der Erde verankert hat. Im Kontrast Foto / Modell stellt man schnell die Realität infrage und erweitert seine Wahrnehmung des sichtbaren Materials um die Vorstellung einer anscheinend unergründlichen Ebene unseres (gemeinsamen) Lebens.

Material, Konsum, Vergänglichkeit

ãCrash Box # 01Ò, Anne-ValŽrie Gasc, 2012

Alles ist vergänglich – eine platte wie erfahrbare Wahrheit. Sollte aber schon die Materialwahl die Baumeister des Brutalismus veranlasst haben zu denken, sie hätten ‚Bauten für die Ewigkeit‘ errichtet, so haben sie in diese Rechnung ganz offensichtlich nicht den destruktiven Charakter des Menschen einbezogen. Alle Hebel werden in Bewegung gesetzt, um die Umstände zu verändern, wo der Mensch sich nicht verändern will oder lässt. Auch Gebäude und deren Existenz unterliegen also dem konsumistischen Denken und Handeln. Im Begleitheft zur Ausstellung wird ein Zitat von Prince Charles angeführt, indem dieser dem Brutalismus eine zerstörerische Wirkung auf Großbritannien zuschreibt, als den Bomben des Zweiten Weltkriegs. Die Lösung des 'Problems' dokumentiert Anne-Valérie Gasc mit ‚Crash Box‘. Im Inneren eines Traktorreifens  sind eine Kamera und ein Mikrofon sicher untergebracht, und so, positioniert in einem zu sprengenden Gebäude, Zeuge der Zerstörung der vermeintlichen Zerstörung. Dabei lebt die Dokumentation allerdings nicht in erster Linie vom Augenblick der Destruktion, sondern für mich vor allem von der langen Zeit der Ruhe davor. Gerade diese Phase vor der Sprengung, in der die Zeit wie angehalten scheint, erzählt von Schnelligkeit, Konsum, Beliebigkeit und auch von Schutzbedürftigkeit. Gasc scheint es in der Wahl ihrer Perspektive ganz offenbar nicht um die Fassade der Architektur und ihre Zerstörung zu gehen, sondern durch die Innensicht viel mehr um das Gebäude als Raum, Wohnraum, Innenraum, Schutzraum.

Gesellschaft, Material, Vergänglichkeit

Arbeit aus der Serie „CONCRETE Queen Elizabeth Hall“, Heidi Specker, 2003

Mir scheint: wie im Zusammenleben von Menschen untereinander, so kann das Zusammenleben von Mensch und Architektur nur dann funktionieren, wenn der Einzelne in ihr ernstgenommen wird, sich ein Wohlgefühl einstellt, eine Schutzfunktion erreicht ist.

Heidi Specker macht in ihren Fotografien der Serie 'CONCRETE' das besondere Verhältnis von Mensch und Architektur sichtbar, indem sie sich dem Gebäude als von Menschen und für Menschen geschaffenem Individuum annähert. Ihre Nahaufnahmen sind der genaue Blick auf die Details der Materialhaut als größtem Organ des Gebäudes und damit auch als wichtigem Ausdrucksmittel für die Gefühle, die es mit uns teilen kann, und die wir mit ihm teilen. Und indem sie sich dieser Haut so sehr nähert, dass sich eine Vorstellung vom Gesamteindruck nicht mehr automatisch, sondern nur noch über den Titel ergibt, nähert sie sich auch den Schäden, Abnutzungserscheinungen und Fehlern, die der Lauf eines Lebens mit sich bringt.

Gesellschaft, Material

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‚MEANDER TAPES – Tender Sounds For Brutalist Architecture_1 The St. Gertrud Session‘ heisst die Kassettenedition, die die Künstler Freya Hattenberger und Peter Simon zur Ausstellung beisteuern.

Auf Tonband gebannte Geräuschkulisse, quasi das Atmen, Leben eines Gebäudes durch die und mit der Umgebung. Resonanzraum ist die Kölner Kirche St. Gertrud, die mit ihrem roten Ziegelsteinboden, der Waschbetonfassade und den Sichtbetonwänden im Inneren dem Rezeptbuch brutalistischer Architektur entsprungen scheint.

Wie sehr gerade diese Materialwahl aber auch ein wahrhaftiger Segen für den Ort sein kann, zeigt sich in der heutigen Nutzung des Gebäudes auch als Kulturraum, der die Gegebenheiten der Architektur aufnehmen und künstlerisch bespielen lässt. Es scheint, dass gerade in der brutalistischen Schlichtheit der Materialwahl die Möglichkeit zur Kontemplation, und zu einer über die originäre Nutzung der Architektur hinausgehenden Beschäftigung mit dem Umfeld, gesteigert wird. Dass diese Edition ausgerechnet eine Kassette ist, in Form und Funktion ein ‚Material‘, das aus der Zeit gefallen scheint, passt natürlich perfekt in diesen Zusammenhang.

Gesellschaft, Vision

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Was bleibt sind die immerwährenden Erkenntnisse: fast alles hat mit allem und mit uns zu tun und die Geschmäcker sind verscheiden. Man muss diese Architektur und ihre Sprache nicht mögen, nicht verstehen. Man kann problemlos auch ihre negativen Seiten sehen und ihre Einflüsse auf den sozialen Raum kritisch betrachten. Viele Arbeiten in der Ausstellung, ob in Video, Fotografie oder in der Erschaffung utopischer Stätten, beschäftigen sich – neben den ja schon genannten – mit dem Spannungsfeld aus Ursache und Wirkung zwischen Gesellschaft und Architektur. Mit der ‚The Brutalism Appreciation Society‘, einer stetig wachsenden Facebook-Gruppe, hat sich allerdings ganz offensichtlich – und neben weiteren Projekten und Initiativen – ein Archiv für den Brutalismus etabliert, dass das vermeintlich Ikonische festhält und feiert. Ich glaube, dass hier auch Ironie erlaubt ist. Dem Reiz der Bilder, wie auch immer, kann man sich jedenfalls nicht entziehen. Und für viele der Gebäude mag sich auch zurecht die Einstellung der Schutzwürdigkeit durchsetzen. Es wäre allerdings schade, wenn die Auseinandersetzung in den Sozialen Medien und darüber hinaus am Ende nur einem Zeitgeist entspricht, der eher ‚Hipness‘ ausdrücken möchte, als das er sich wirklich um substanzielle Fragen zu Architektur, Städtebau und Verantwortung kümmert.

Die 21 künstlerischen Positionen aus aller Welt, sind in dieser Ausstellung zumindest ein deutlicher Hinweis darauf, dass Künstlerinnen und Künstler, als Avantgarde einer Diskussion, diesem Thema eine gesellschaftliche Relevanz bescheinigen. Die so unterschiedliche Wahl ihrer künstlerischen Mittel – von Skulptur über Video bis Graffiti – lässt sich dabei auch als Hinweis auf die Vielfalt der Stimmen deuten, die in dieser Diskussion notwendigerweise zu hören seien werden.

Dem HMKV und seiner Künstlerischen Leiterin Inke Arns ist es darüber hinaus gelungen, mit dieser Ausstellung erneut die Wirkmacht digitaler Phänomene auf die Gesellschaft einzufangen, und sie dabei vor allem als Spiegel von Diskursen in der Gesellschaft darzustellen. Zu dieser Diskussion gehört – und das wird hier, und im Unterschied zu vorherigen Ausstellungen ( Jetzt helfe ich mir selbst“ – Die 100 besten Video-Tutorials aus dem Netz (2014) und Digitale Folklore (2015) ), besonders deutlich – eine künstlerische  Bearbeitung als Argument. Die große Stärke bleibt dabei in jedem Fall die Möglichkeit des Besuchers zu Identifikation und Positionierung. Man kann diese Räume jedenfalls auch dieses mal nicht ohne eine Meinung zum Thema verlassen, und das ist wie immer die großartige Leistung dieses Kunstvereins.

 

‚Gesellschaft zur Wertschätzung des Brutalismus / The Brutalism Appreciation Society‘ im HMKV Hartware MedienKunstVerein, Dortmund, bis zum 24. September 2017

Di – Mi 11 – 18 Uhr, Do – Fr 11 – 20 Uhr, Sa – So 11 – 18 Uhr, Mo geschlossen

 

Das Beitragsbild ist ein Still aus Dokumentarfilm 'A Second World' der britischen Filmemacher Ruben Woodin Dechamps und Oscar Hudson. In ihm dokumentieren sie nicht nur die im ehemaligen Jugoslawien errichteten, brutalistischen Kriegsdenkmäler Titos als aus der Zeit gefallene Zeugenschaft einer 'anderen Welt' und einer anderen Zeit, sondern begleiten auch einen älteren Bewohner der Region, der nach eigenen Angaben seit bald 30 Jahren Kontakt zu Außerirdischen des Planeten 'Asomaljia' hat. Verlust und Suche, Gesellschaft und Vision, Lebensraum und Vergänglichkeit: im Kontrast von Denkmal und Mensch, von politischer und individueller Entwicklung, von Wirklichkeit und Traum, dokumentiert der Film auf berührende Weise den strukturellen Wandel als Herausforderung an das individuelle Verortungssystem des Menschen.

2 comments on “‚Gesellschaft zur Wertschätzung des Brutalismus / The Brutalism Appreciation Society‘ im HMKV, Dortmund

  1. Wie gerne würde ich gleich meine Koffer packen, um vorbeizukommen, nach Dortmund. Selbst einzutauchen, mich auseinanderzusetzen mit dem , der mir als Architekturstil bis dato noch nicht geläufig war. Allein der Verlust des Altbaubestands durch Abriss in Deutschland, ist heute höher, als durch die Flächenbombardements im zweiten Weltkrieg. Dieser Umstand, lässt erahnen, inwiefern andere Bauepochen ebenfalls betroffen sind, die, in der Allgemeinheit, als weniger erhaltungswürdig gelten. Hab Dank für die Fülle Deiner Innensichten. Deine Beiträge sind mir ohnehin immer eine wohlgesonnene Bereicherung. Gerade da mich mein Weg so selten in die Kunstwelt nach NRW führt, bleibt das Imaginäre. Das wollte ich unlängst mal gesagt haben, aber welcher Moment wäre besser, als jetzt? Herzlichen Gruß aus München, Daniela

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    1. Danke dir! 😉

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