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Aus dem Tagebuch eines Fremden:

‚Krefeld,  2. April 2017

Wir waren vom Makler zum Nachbarhaus gebeten worden. Das Objekt, eine Villa von Mies van der  Rohe in den 20er Jahren entworfen und erbaut, für das wir uns interessierten, war zurzeit noch von den Vorbesitzern besetzt. Um ein Gefühl für den Raum, die Räume, den Garten, die Atmosphäre zu bekommen, würde uns aber ein Rundgang durch dieses Haus schon genügen können.

Ursprünglich waren beide Häuser in Besitz zweier Familien aus der Krefelder Textilindustrie, bis heute tragen sie ihre Namen: Haus Lange und Haus Esters.

Nachdem sie wohl einige Jahrzehnte und bis vor nicht allzu langer Zeit als Dependance des Kunstmuseum Krefeld genutzt worden waren, hatten vor allem die Kürzungen im Kulturetat – so jedenfalls wurde uns berichtet –, dafür gesorgt, dass dieses einmalige Ensemble zum Verkauf gestellt worden war, und Haus Esters hatte unsere Aufmerksam erregt.

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Elmgreen & Dragset Installationsansicht, Die Zugezogenen, Museum Haus Lange, Kunstmuseen Krefeld, 2017 Courtesy the artists Foto: Volker Döhne © Elmgreen & Dragset und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Wir sollten am vereinbarten Tag vor Haus Lange warten, der Verwalter würde mit dem Schlüssel kommen und uns Zutritt gewähren. Niemand sei gerade im Haus, sagte man uns. Ganz offensichtlich war der Umzug hier noch in vollem Gange, ein bepackter Jaguar vor der Tür kündete von den neuen Besitzern und ihrer ursprünglichen Heimat: die Familie, die hier einzog, kam gerade aus Großbritannien.

Der Verwalter, der kurz darauf eintraf, hatte die Geschichte dazu parat: die (deutsche) Familie sei aus Großbritannien ‚geflüchtet‘ – wie er es nannte. ‚Der ‚Brexit‘, Sie wissen… Die haben lange noch daran geglaubt, dass die große Politik mit ihrem Privatleben nix zu tun hat. Aber man hat ihnen wohl auch zu verstehen gegeben, dass sie nicht mehr erwünscht sind, dass sie den Einheimischen Arbeitsplätze wegnehmen und den Wohnraum verteuern und so…‘. Im Moment seien sie auf Ämtergängen in der Stadt, jedenfalls weg, und wir hätten alle Zeit, uns umzusehen.

Hätten wir geahnt, was wir zu sehen bekommen, vielleicht hätten wir die Einladung zur Besichtigung doch dankend abgelehnt. Jetzt aber war die Spannung zu groß, wir hatten ja einen Wunsch, und die Tür würde uns geöffnet. ‚Schauen Sie sich mal alleine um, ich warte vor der Tür.. .‘

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Elmgreen & Dragset Irina, 2007 Vergoldete Bronze, Stahl, Fiberglas mit Epoxid, Kleider, Schuhe Installationsansicht, Die Zugezogenen, Museum Haus Lange, Kunstmuseen Krefeld, 2017 Sammlung Emmanuel Perrotin, Paris Foto: Volker Döhne © Elmgreen & Dragset und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Durch den schmalen Hausflur fiel der Blick gleich auf die Barcelona Liege von Mies van der Rohe. ‚Sehr stilvoll‘, so mein erster Gedanke. Daneben aber, ein erster Schreck, der Warnung hätte sein können: Goldglänzend die Skulptur einer Frau in Dienstmädchenuniform, den Blick starr und müde in den Raum gerichtet, abwesend und doch ein hochkonzentrierter Körper. Irgendwie wie eine lebensechte Belling-Skulptur schien sie eine eigene Geschichte und die Geschichte des Betrachters im Spiegel erzählen zu können, dachte ich. Eine Geschichte von sturem Gehorsam, verbunden mit einem Gefühl deplatziert zu sein, fremd. Eine Befehlsempfängerin in der sich der Befehlende selbst trifft. Immer bereit, niemals da… .Wie verstörend: eine goldglänzende Statue für die, die immer im Hintergrund bleiben sollen!

Der Blick nach rechts ins großzügige, aber mit der noch sehr sparsamem Möblierung doch zu groß erscheinende Wohnzimmer, fiel jetzt auf die ebenso unverhältnismäßig groß wirkende, schwarze Tafel mit lackierter Oberfläche, glänzend, mit schwarzer Bestuhlung und gedeckt für zehn Personen. Alles schien vorbereitet zu sein für ein Festessen mit edlem Geschirr und ebenso edlen Gläsern. Vielleicht

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Elmgreen & Dragset Installationsansicht, Die Zugezogenen, Museum Haus Lange, Kunstmuseen Krefeld, 2017 Courtesy the artists Foto: Volker Döhne © Elmgreen & Dragset und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

waren die neuen Nachbarn schon eingeladen? Vielleicht kam schon Besuch aus der alten ‚Heimat‘? Vielleicht aber war diese Tafel gar nicht zum täglichen Gebrauch gedacht, kein lebendiger Ort. Durch die Mitte der Tischplatte, durch die Stühle an dieser Stelle, sogar durch die Teller hier ging ein Riss. Ein Riss mitten durch die Familie, ein Riss, der Trennung manifestiert und von Verlust zu künden scheint. ‚Ein Riss wie ein Spiegel, findest du nicht? Eine Hälfte des Tisches existiert nur als Spiegelbild einer Vorstellung von Familie. Ich glaube, da sitzt nie wirklich jemand. Mehr als 3 Personen leben hier doch nicht, oder?….‘

Eine große, schwarze Spinne lauerte stolz und selbstsicher auf dem weißen  ‚Wandgemälde‘ an der Stirnseite des Zimmers.

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Elmgreen & Dragset Historical Detail, Fig. 6, 2015 Gips Stuck-Elemente, Edelstahl, Bänder, Farbe Courtesy the artists Installationsansicht, Die Zugezogenen, Museum Haus Lange, Kunstmuseen Krefeld, 2017 Foto: Volker Döhne © Elmgreen & Dragset und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Am großzügigen Wohnzimmerfenster vorbei, mit Blick auf die Zufahrt zum Haus und auf einige kleinere Skulpturen, die hier auf der Fensterbank standen – vor allem ein kleiner Junge, auf einem Schaukelpferd reitend, das auf einem Pfeiler steht, fiel mir ins Auge – führte der Weg ins Nachbarzimmer, von dem nun ein erstmaliger Ausblick auch auf den großzügigen Garten möglich war. Ein Stapel Stuckleisten lehnte an der Wand, als wollten die neuen Besitzer deren alten Glanz, so unpassend wie verständlich, hier herein kopieren, und wirkte doch eher wie eine Skulptur, Kunst aus einer fernen Epoche, und gegenüber erneut ein Spiel mit Erwartungen und Realität – offensichtlich ein Lieblingsthema der Eigentümer: Ein massiger, weißer Hund, auf den Hinterbeinen stehend, sein ganzes Gewicht und seine ganze Abwehr und Wut gegen das eigene Spiegelbild gerichtet.

‚Typisch dumme Hunde‘, sagte meine Begleitung. ‚Naja, irgendwie auch typisch Mensch, oder?! Den Hunden kann man ja gar keinen Vorwurf machen, die wissen ja nicht was ein Spiegelbild ist. Aber wir stehen davor, erkennen uns und sind uns trotzdem manchmal unglaublich fremd.‘ ‚Stimmt.

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Elmgreen & Dragset Installationsansicht, Die Zugezogenen, Museum Haus Lange, Kunstmuseen Krefeld, 2017 Courtesy the artists Foto: Volker Döhne © Elmgreen & Dragset und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Nicht nur uns selbst, sondern auch den anderen, die wir hier sehen…‘. ‚Hier geht es sehr viel um die Kälte der Fremde, findest du nicht auch? Ich glaube, diese Familie hat mit vielem, was ihnen in der ungeahnten Fremde geschehen ist, noch nicht abgeschlossen, genau so wenig wie wir in diesen verrückten Zeiten. Mit wie viel Geifer vorm Maul wir uns doch gerade gegenseitig anbellen, Vorwürfe machen, fremd werden, hassen…‘

‚Und wieder vermeintlich notwendigen Schutz suchen in klassischen Refugien des ‚Zuhause‘, der Familie. Samt Schild am Zaun: ‚Warnung vor dem Hunde‘. Lass uns weitergehen. Ich ertrage auch dieses dauerhafte Metronomticken nicht.‘

‚Ich ertrage eher dieses Gefühl nicht, dass hier alles irgendwie Konflikt ist. Schau dir das Liebespaar auf dem Flügel an. Die Köpfe, komplett verhüllt, zum Kuss vereint. Auch das schreit doch vor Verzweiflung, dass wir so viele Emotionen, so vieles überhaupt, teilen möchten, und uns einfach nicht mehr trauen. Dem Gegenüber nicht mehr, uns selbst nicht mehr, den Gefühlen nicht mehr.

‚Vielleicht ist uns immer zu viel Heile Welt versprochen worden. Zu viel vom Selbstläufer Internationalität, Freiheit, Grenzenlosigkeit, Miteinander und so…. Sehnsucht nach dem ‚Früher war alles besser‘.

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Elmgreen & Dragset Installationsansicht, Die Zugezogenen, Museum Haus Lange, Kunstmuseen Krefeld, 2017 Courtesy the artists Foto: Volker Döhne © Elmgreen & Dragset und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Auf der rechten Seite lagen nun noch ein Arbeitszimmer und ein kleines Wohnzimmer mit Zugang zur Terrasse. Wir hatten aber gerade genug von der Stimmung hier, und entschieden uns erst einmal ins Obergeschoss zu gehen, wo sich nach Informationen des Maklers unter anderem mehrere Schlafzimmer, ein Bad und eine Dunkelkammer (‚Ja, der erste Besitzer war begeisterter Fotograf und hat hier alles selbst entwickelt. Das haben Sie dann drüben natürlich nicht…’).

Wieder vorbei an der unheimlichen wie stillen Dienerin ging es ins Treppenhaus.

‚I will never see you again!‘ stand auf dem Spiegel im Aufgang. Darunter, auf einer kleinen Anrichte ein Strauß Blumen, Kunstblumen, wie sich bei näherer Betrachtung herausstellte. ‚Wer verschenkt denn so etwas? Und wer schreibt so etwas auf einen Spiegel?‘, fragte ich.

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Elmgreen & Dragset I Will Never See You Again, 2017 Spiegel, Kunstblumen, Wandtischchen, Farbstifte Installationsansicht, Die Zugezogenen, Museum Haus Lange, Kunstmuseen Krefeld, 2017 Courtesy the artists Foto: Volker Döhne © Elmgreen & Dragset und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

‚Vielleicht der Vorbesitzer?‘.

‚I will never see you again!‘… Hoffnung? Wunsch? Erkenntnis? Voller Trauer, voller Freude, ein Aufschrei? Zumindest auch hier wieder die Themen, die man bald ‚Die Themen des Hauses‘ nennen konnte: Abschied, Trennung, Verlust, Schutzsuche, Reflexion. Uns wurde dieses Haus immer unheimlicher, und wir hatten die verstörendsten Details noch nicht einmal wahrgenommen (in mir verstärkte sich der Wunsch, dieses Haus verlassen zu wollen. Alles hier war zu fremd, zu abstoßend verwirrend und bald unheimlich, und ich weiß gar nicht, ob es geholfen hätte, wären die Besitzer just in diesem Moment heimgekommen). In dieser Umgebung hatte irgendwie alles eine psychologische Bedeutung, eine komplexe Symbolik…

Im Obergeschoss war ganz offensichtlich gerade begonnen worden, die Wände zu streichen. Die neuen Besitzer bevorzugten weiße Wände, nicht ungewöhnlich. Aber zuvor, da waren alle Wände hier ganz offensichtlich Tiefschwarz, und gerade dort, wo Weiß und Schwarz aufeinander trafen schien für einen Moment gar nicht so recht klar, welche Farbe ‚gewinnen‘ würde. Fast schien es, als würde hier noch ein Kampf ausgetragen, welche Farbe, und damit – soviel war nun klar: diese Wände erzählten irgendwie die Geschichte ganz verschiedener Lebensentwürfe – welches Leben Oberhand gewinnen würde.

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Elmgreen & Dragset Darkroom, 2017 Mischtechnik Installationsansicht, Die Zugezogenen, Museum Haus Lange, Kunstmuseen Krefeld, 2017 Courtesy the artists Foto: Volker Döhne © Elmgreen & Dragset und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Im kleinen Fotolabor, Rotlicht an, hingen und lagen frisch entwickelte Fotografien. Auf den meisten waren nackte Männer zu sehen, posierend. Die sexuelle Konnotation war zu offensichtlich und dabei nicht weniger erschütternd – schließlich lebte hier jetzt eine Familie: Dunkelkammer, Darkroom. Wenn das wirklich vom Vorbesitzer stammte, und er es so übergeben hatte: was müssen die neuen Besitzer gedacht haben, als sie diese Tür geöffnet haben? Oder aber: ist dies vielleicht inzwischen der Hobbyraum für ein Elternteil der Familie? Und erzählt die nun geöffnete Tür, das angeschaltete Rotlicht, vielleicht die Geschichte einer überraschenden Entdeckung, einer ungewollten Offenbarung, von einer Konfrontation mit sexuellem Begehren, Begierden und Phantasien? Und: wer hat die Tür geöffnet? Und was passierte dann?

‚I will never see you again!‘

Einige Räume hier waren verschlossen, aus einem tickte erneut ein vermutetes Metronom (warum? war jemand dort?). Erschreckender aber dies: In den beiden noch schwarz gestrichenen Kinderzimmern standen zwei Gitterbetten, ganz Weiß und an den Wänden jeweils eine feine Stickerei im Rahmen, kühl, Schwarz auf Weiß: ‚Home is the Place You Left‘. Beim Anblick der Geier, die jeweils am Fußende auf den Betten saßen, lief uns ein Schauer über den Rücken und wir mussten flüchten…

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Elmgreen & Dragset Eternity, 2008 Skulpturen aus Epoxidharz auf einem Holzbett, Bettwäsche, weiße, supermatte Lackierung Installationsansicht, Die Zugezogenen, Museum Haus Lange, Kunstmuseen Krefeld, 2017 Courtesy Galerie Perrotin / Courtesy KÖNIG GALERIE Foto: Volker Döhne © Elmgreen & Dragset und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Wir waren bedient. Wir mussten raus hier, an die Luft, atmen. Hier war ganz offensichtlich unausgesprochenes aber sichtbares Unheil am Werk und eine Katastrophe bahnte sich an oder war wohl eher schon in vollem Gange.
Erst einen Tag später, schon wieder Zuhause entdeckten wir auf den Fotos, die wir eher nebenbei gemacht hatten, ein so unfassbares wie erschütterndes Detail: die ganze Zeit während unseres Besuches, hatte der Sohn der Familie in seiner Schuluniform offensichtlich zusammengekauert im Kamin gehockt, unter seinem stolze Porträt, gleich neben dem große Esstisch.

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Foto: Volker Döhne © Elmgreen & Dragset und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Sein Blick war voller Angst. Da war keine Hoffnung auf einen Neubeginn zu spüren, keine Vorstellung davon, einmal ‚anzukommen‘, ‚eine neue Heimat zu finden‘. Hier saß elendig gebrochener Stolz, ein ‚Zugezogener‘ ohne Vorstellung davon, wie eine neue Heimat zu finden ist, aber mit zuviel Vorstellung davon, was es heißt, eine zu verlassen, zu verlieren und nicht mehr dazuzugehören. In diesem Kamin saßen unerfüllbare Erwartungen.

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Elmgreen & Dragset Death of a Collector, 2009 Silikonfigur, Rolex, Päckchen Marlboro Zigaretten, Kleidung, Schuhe Fundación Helga de Alvear, Cáceres, Spain Installationsansicht, Die Zugezogenen, Museum Haus Lange, Kunstmuseen Krefeld, 2017 Foto: Johannes Post © Elmgreen & Dragset und VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Am selben Tag wurde vom Verwalter des Anwesens die Leiche im Pool des Gartens entdeckt. Der Vorbesitzer – so jedenfalls hieß es –, ein Kunstsammler, war dort unter bisher unbekannten Umständen ums Leben gekommen… (in der Zeitung fand sich ein Bild des Tatorts: die sorgsam gestellten Schuhe am Beckenrand ließen eine Ahnung in uns aufkommen, wie). Der Ort war für die Kunst verloren, der Kunstsammler war gefolgt… (Kunst, Geschichte)

Wir hatten uns zu diesem Zeitpunkt schon gegen einen Kauf von Haus Esters entschieden. So viele Konfliktlinien in direkter Nachbarschaft. Es ist nicht so, dass wir etwas gegen das Fremde und Neue haben, aber alles hat seine Grenzen.. ‚

 

Eine großartige Ausstellung, ein Muss in einer Zeit, in der ‚Miteinander‘ und ‚Gegeneinander‘ so unerbittlich kämpfen, in der wir den Respekt vor anderen zu verlieren drohen, indem wir auch den Respekt vor uns verlieren. Ein Muss, weil Kunst eine Sprache finden kann, um die großen Krisen ‚der Anderen‘ zu einem Thema für das Individuum werden zu lassen. Eine Offenbarung, weil Elmgreen & Dragset mit den zahlreichen der hier gezeigten auch älteren Arbeiten den Beweis für ihre offenbarende und unerbittliche Weitsicht und ganz gegenwärtige Relevanz antreten. Ein Beweis, dass gute Ausstellungen nicht nur Geschichten erzählen können, sondern auch mit ungewohnten und neuen Zusammenhängen Geschichten erst entstehen lassen. Soziologie als Kunst, oder wie es im Ausstellungsbegleiter steht: ,Elmgreen & Dragset verhandeln in ihren raumgreifenden und skulpturen Arbeiten das Bildhafte der Dinge: die Vorstellungen und Werte, die in der Gestaltung, Geschichte und Aneignung der Objekte sinnstiftend verkörpert werden‘.

Und ausserdem natürlich: Ein Muss, weil dieses Haus, dieses architektonsiche Ensemble, wirklich einen Besuch Wert ist.

Elmgreen & Dragset, ‚Die Zugezogenen‘, im Museum Haus Lange der Kunstmuseen Krefeld, bis zum 27. August 2017

Di. – So. 11 – 17 Uhr

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