Was hängen bleibt #3

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Gabriel Orozco ‚Natural Motion‘, Kunsthaus Bregenz

2013

Sinn und Verstand, Tradition und Fortschritt, Tod und Lebendigkeit. Gabriel Orozcos Werk ist auch eine Auseinandersetzung mit dem Verbindenden scheinbar gegensätzlicher Positionen.

Das riesige Walskelett, nachgebildet aus Kunstharz, wird durch das Graphitmuster auf den Knochen zu einer Leinwand für die Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit, Beständigkeit und Tradition. Die Steinskulpturen lassen Beiläufiges zu Kunstwerken werden, sie sind mit kultureller Identifikation und Sinnlichkeit aufgeladene Meisterwerke der Bildhauerkunst. Die kühlen, großen Räume des Kunsthauses nehmen die Emotionen und Farben der Objekte auf und verstärken ihre Wirkung. Und der Citroen ist eine wunderbare Auseinandersetzung mit dem eigenen Werk. 20 Jahre nach dem Entstehen von ‚La DS‘ zeigt sich in der veränderten Ausführung in dieser Ausstellung die Haltbarkeit einer künstlerischen Idee. Auf dem Plakat ist die Originalversion von 1993 zu sehen. Außerdem ist es von Gabriel Orozco signiert, was ja nicht schaden kann.

Wenn es einmal wieder nur ein Ort ist, komme ich zurück.

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